Europa grenzenlos machen

In Zeiten des Brexits, Trumps und Co. ist eines umso wichtiger geworden: das Bewusstwerden und die Anerkennung der Einheit Europas.

Was zum Beispiel mit dem Wegfallen der Roaming Gebühren begann, soll nun zeitnah in der Logistik weitergeführt werden: der Versandhandel innerhalb Europas soll für Kunden interessanter und der Paketversand vereinfacht werden.

Eine Europaweit gültige Identifikationsnummer für Pakete soll Kosten und Zeit einsparen und dem E-Commerce so eine Sorge nehmen.

Durch die Entwicklung eines solchen, neuen Identifikations-Standards könnte sich vieles für den internationalen Versand zum Positiven wenden. Der sogenannten GS1 Standard wurde innerhalb eines Strategieprogramms der Europäischen Kommission entworfen.

In Zusammenarbeit mit Online-Händlern, Postunternehmen und Kurier,-Express- und Postdienstleistern wurde so jede Ebene der Dienstleistung innerhalb des Versandprozesses berücksichtigt. Unternehmenseigene Identifikationsnummern würden demnach wegfallen und unnötige Arbeitsschritte wie z.B. die Umetikettierung von Paketen könnten vermieden werden.

Somit ist der Grundstein für eine bessere Vernetzung und Zukunftsfähigkeit gelegt sowie die Möglichkeit gegeben, Pakete eindeutig über die gesamte Lieferkette hinweg zu identifizieren. Und diese Sicherheit wüssten wohl auch die Kunden besonders zu schätzen.